Europa, Malta
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Valletta: schlemmen und shoppen in der Hauptstadt von Malta

Valletta genießen: schlendern, schauen, essen, trinken, shoppen

Direkt hinter dem zentralen Busbahnhof betritt man über eine Brücke und einen gewaltigen „Eingang“ – das wahrlich imposantes Stadttor „City-Gate“ – das historische Valletta und befindet sich auf der Republic street – der Hauptgeschäftsstraße -,  die sich bis hinunter zum Fort St Elmo an der Südspitze der Halbinsel zieht.

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EIngang nach Valletta „City Gate“ / Stadttor mit Blick auf die Republic Street

Direkt an der Republic street findet ihr Vallettas bedeutendste Plätze, die St John’s Cathedral und den Großmeisterpalast (Grand Master’s Palace) mit Prunkräumen (sehenswert!) und Waffenkammmer, alle Geschäfte die das Herz begehrt und etliche nette Straßencafés, so auch das berühmte – und wirklich empfehlenswerte – Cafe Cordina (seht dazu die Fotos). Wir haben dort mehrmals Kuchen gegessen – köstlich!

Jede linke Nebenstraße der Republic street führt zu Vallettas Hafen mit Sicht auf Sliema und der Fähre dorthin (Marsamxett harbour mit Sliema Ferry) und jede rechte Nebenstraße zum anderen Hafen Vallettas (Grand Harbour) mit Sicht auf die 3 Cities.

Tipp: Die gesamte Stadt ist von dicken Mauern mit mächtigen Bastionen umgeben. (Seht dazu auch meinen Artikel Valletta: Fotos bei Nacht; Artikel folgt in Kürze…). Man kann ganz Valletta gut zu Fuß umlaufen – immer am Meer entlang. Mutige können ca. 200 Meter weiter rechts von der Sliema Ferry (Richtung Südspitze) ins Wasser springen oder sich auf den Steinen sonnen (ein wunderbarer Platz für Verliebte mit herrlichem Blick übers Meer nach Sliema). Bei diesem Rundgang vom Stadttor aus über den einen Hafen zum anderen passiert man auch Fort Elmo.

Am Busbahnhof und am Fort St Elmo stehen auch viele Pferdekutschen für nostalgische Stadttouren bereit, aber naja, ich wollte es nur erwähnen….

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Das Cafe Cordina lohnt sich.

Wir haben auch einmal wunderbares Kaninchen (16,- €) in einer Seitenstraße Vallettas gegessen. Ansonsten bin ich der Meinung, dass „Essen gehen“ in Valletta teuer ist und auch nicht besonders gut. Wir haben ab und zu mal in irgendeinem Restaurant gegessen, weil wir schnell Hunger hatten und nicht lange suchen wollten (und es mit Einkaufen und Kochen nicht so geklappt hat in unserer knappen Wochen). Das Ergebnis war – bis auf das leckere Kaninchen – meist enttäuschend. „Maltese Platter“ wir überall angeboten und besteht aus schwarzem Olivenbrei, Ziegenkäse (0815), Weißbrot und etwas Salat (paar Blätter) und kostet meist um die 10 €. Neee, da ist noch viel Luft nach oben! Sicher gibt es auch – wenn man gezielt wählt – gute Küche und tolle Restaurants. Aber ein Foodparadies ist Malta auf keinen Fall. Ich vermisste ständig „gesundes“ – da war kein Stand mit frischen Säften oder green Smooties am Wegesrand, man sah (ohne gezielte Suche) keine coolen vegetarischen Restaurants und auch indische, japanische, vietnamesiche Restaurants entdeckte ich nicht. Was ich sah, war überall Pasta und Pizza, Maltese Platter, Pommes, Fish and Chips, englische Küche, italienische Schnellgerichte und ab und zu mal ein Grieche.

Shoppen in der Fußgängerzone Vallettas, der Republic street.

Hier gibt es alles und vor allem unheimlich viele Juweliergeschäfte, edle Läden, süße Boutiquen, Souvenirläden, Apotheken – einfach alles, was eine Fußgängerzone so zu bieten hat. Dazu gehören natürlich auch viele Leute, Straßenmusiker, nette Cafes etc. Eigene Shoppingerfahrungen kann ich euch in Valletta nicht bieten. In der Merchant Street, einer Parallelstraße der Republic Street, findet wochentags von 10:00 bis 13:00 eine kleiner Markt statt, ich habe im Vorbeigehen gesehen, dass es dort T-Shirts, maltesische Tischdecken, Jeans etc gibt.

Lebensmittel kauft man in kleinen Tante Emma Läden in den abzweigenden Seitenstraßen und das nötigste habe ich dort auch gekauft, z.B. Wasser, Brötchen, Tomaten, Zahnpasta.

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Tipp: Open Air Märkte auf dem Lande oder Supermärkte außerhalb Vallettas

Wohnt ihr länger in Valletta und wollt in eurer Wohnung auch kochen und essen, dann deckt euch vor den Toren der Stadt in einem Supermarkt (relativ oft sieht man Lidl) ein. Dann müsst ihr zwar schleppen, aber in den Tante Emma Läden Vallettas ist es ganz schön teuer (oder es gibt für die Locals andere Preise, da weiß ich nicht). Ich habe jedenfalls keinen Supermarkt in Valletta entdecken können.

Oder geht auf einen der vielen Open Air Märkte in irgendeiner Nachbarstadt oder einem Dorf – die sind toll und dienen nicht nur zum Einkaufen sondern auch zum schauen. Die Einheimischen pflegen auf diesen Dorfmärkten auch ihre sozialen Kontakte.

Flohmarkt vor den Toren der Stadt

Der Monti ist ein Vogel- und Kleidermarkt, der am Sonntagmorgen am Stadtrand von Valletta (nach dem Busbahnhof Richtung Floriana laufen und dann auf der linken Seite) stattfindet. Man läuft mindestens 20 Minuten ab Busbahnhof. Ich hatte mich riesig auf den Flohmarkt gefreut und wurde sehr enttäuscht. Ich dachte an echte Flohmarktschätze, an Omas alten Schmuck, alte Sonnenbrillen, maltesische Stoffe. Entweder waren wir zeitlich zu spät (es war bereits 11:30 Uhr), doch ich stellte sofort fest, dass es hier nichts zu stöbern und nichts interessantes zu entdecken gab. Nicht mal Fotomotive boten sich. Eventuell waren die Vogelstände schon abgebaut. Die Verkäufer waren zu 95 Prozent Händler und boten alles „made in China“, was das Herz begehrte. Viele Leute deckten sich und ihre Kinder hier sehr günstig mit Kleidung, Kosmetika, Werkzeug und Haushaltswaren ein. Leider war das nicht DER Flohmarkt, den ich als solchen bezeichne und auf den ich mich gefreut habe.

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Shoppingcentren und Einkaufszentren außerhalb Vallettas

Ich möchte es der Vollständigkeit halber erwähnen: In den Touristengebieten, vor allem in Sliema, St Julians und Paceville, aber auch in allen etwas größeren Städten der Insel gibt es (seit einigen Jahren erst, aber – da aufgrund des Komforts sehr beliebt – wachsend) Einkaufszentren mit vielen Geschäften unter einem Dach, naja so wie ihr sie aus Deutschland kennt.

Fazit: Alles was ihr braucht, könnt ihr in Malta kaufen.

Das Angebot und die Preise sind wie überall in Europa.
Was habe ich persönlich vermisst? Kleine Secondhand-Boutiquen, da ich diese über alles liebe.