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Rio de Janeiro: Als Rocinha noch eine echte Favela war…

Fotospaziergang durch die Favela Rocinha Meinen Artikel über die (ehemalige) Favela Rocinha setze ich heute mit etlichen Einblicken fort. Mit Fotos, die ich in einer Zeit erstellt habe, als Rocinha noch eine echte Favela war – berüchtigt und gefährlich…. Sehr dunkle und sehr enge Gassen, schlechte Böden, Kabelgewirr, Mopeds, Menschen, freundliche und manchmal weniger freundliche Blicke. Alles hatte seine Regeln und seine Ordnung, die ich nur leider nicht kannte. Unser „einheimischer Führer“ lies meinen Freund und mich nie aus den Augen und ohne Guide sollte man auf keinen Fall hier durchlaufen…..Meine Kamera hielt ich ab und zu in der Tasche versteckt….  

Karibischer Sozialismus

„Pioniere für den Kommunismus. Seid wie der Che“. Auf Kuba darf und muss jedes Kind zur Schule gehen. So gut wie alle kubanischen Schüler sind außerdem Mitglied in der Pionierorganisation „Jose Marti“. Alle kubanischen

fotografische Streifzüge durch Centro Havanna

Centro Havanna / Centro Habana Ich wohnte in Centro Havanna und streifte tagelang und stundenlang durch die Straßen und Gassen dieses Viertels – meines Lieblingsviertels. Hier schloss ich auch die meisten Bekanntschaften mit Einheimischen und hier entstanden meine authentischsten Fotos. Ich fotografierte die

Chevrolet, Cadillac, Dodge: Baujahr vor der Revolution 1959

Nostalgisch, bunt und laut – mit knatternden Motoren und scheppernden Blech dominieren die auf hochglanz polierten amerikanischen Schlitten das Straßenbild von Havanna. Ich lasse ganz einfach die Bilder sprechen….. Die amerikanischen Schlitten aus den 1950er sehen von Außen meist sehr gepflegt aus. Auf den ersten Blick vermutet man hinter diesen hochglanzpolierten Karossen weder Löcher in der Verkleidung, noch fehlende Fensterkurbeln oder loose Kabel, die aus dem Armaturenbrett hängen. Aber Ersatzteile sind rar und Werkstätten gibt es kaum. weitere Artikel zu Havanna: Havanna entdecken – mit Profi-Kamera in der „Yogatasche durch Havanna“ Havanna entdecken – Warum nach Kuba? Warum nach Havanna? Warum ALLEIN?

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Havanna entdecken – mit Profi-Kamera in der „Yogatasche“

Schaut euch das Foto an: Möchtet ihr im halbdunkeln alleine und mit umgehängter teurer Kamera durch die Gassen von Havanna central (spanisch: Habana central) schlendern? Havanna ist zwar nicht gefährlich – aber dennoch sollte man seine Kamera nicht einfach locker über der Schulter baumeln lassen – zumindest nicht in Gegenden, die man nicht kennt Als ich fotografierend viele Tage alleine durch Havanna (span: Habana) zog (Motive waren toll – seht dazu meine Artikel über Havanna – und alle Leute, mit denen ich Kontakt aufgenommen habe, super freundlich!!!), wollte ich keine schöne und keine auffällige Fototasche haben – ist sicher einleuchtend warum. Ich hing mir also tagtäglich meine im Patchworkstil gesteppte (und somit weich gefütterte) und leichte Stofftasche über die Schulter. Sie dient mir in Deutschland als Yogatasche, ist auch als Einkaufstasche benutzbar und war als Strandtasche auf Sri Lanka sehr praktisch. In Havanna schlummerte in ihr wertvollerer Inhalt als meine Yogahose oder mein Badeanzug: Meine Canon 5 D Mark II mit aufgesetztem 2,8 24-70 Objektiv. In der inneren Seitentasche verstaute ich noch meine 50er Festbrennweite und ein kleines Portemonaie. Kreditkarte …

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Hochzeit Indien #3 – / Ritual of Turmeric / Haldi-Zeremonie

Eine 3 Tage lang dauernde Hindi Hochzeit startet mit dem Gaye Holud (Haldi Zeremonie). Dabei werden Braut und Bräutigam von den Familienmitgliedern mit einer leuchtend gelben Kurkuma-Paste (turmeric paste) eingerieben, die der rituellen Reinigung vor der Hochzeit dient. Das Kurkuma (indisch: Haldi / englisch: Turmeric / deutsch: Gelbwurz) wird von den Frauen der Familie in einem Mörser zu Turmeric powder zerstampft und anschließend mit anderen Zutaten wie Milch, Öl, Sandelholz-Pulver, Reis zu einer Kurkuma-Paste vermischt. Ritual of Turmeric / Gaye Holud / Haldi-Zeremonie bei einer Hindu Wedding Dem Brautpaar wird nacheinander von allen in der elterlichen Wohnung versammelten Familienmitgliedern diese Kurkuma-Paste auf die Stirn, Gesicht, Arme und Beine aufgetragen und eingerieben. Eine ziemliche Matscherei, die den Brautleuten einen glänzenden Teint garantieren soll, da der Heilpflanze Kurkuma viele medizinische Wirksamkeiten, so z.B. das Verleihen eines gesunden Haut nachgesagt werden. Diese indische Hochzeitsmaske soll aber nicht nur schöner machen, sondern auch die betroffenen Eheleute vor schlechten Geistern schützen. Mir als Fotografin hat das Rasam of Haldi äußerst fotogenen Szenen beschert hat. Seht selbst. Im Anschluß an die …

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Hochzeit Indien #2 – „shoppen“ auf indisch: Kauf der Hochzeitskleider

Hier erzähle ich euch in einer umfangreichen Fotodokumentation von den beiden wunderschönen Hochzeiten, die ich in Indien fotografiert habe. Ebenso lasse ich euch unter diesem Menüpunkt an allen weiteren Destination Shootings teilhaben. Was tragen Braut und Bräutigam in Indien zur Hochzeit? Die Hochzeit dauert drei Tage und die Braut trägt an allen 3 Tagen einen anderen Sari. Der Sari am Haupt-Hochzeitstag ist meist rot, reich bestickt mit Perlen, Stickereien und weiteren Verzierungen und deshalb auch sehr schwer. Rot deshalb, weil diese Farbe als besonders glücksbringend gilt. Die Arme schmückt die Braut mit roten und weißen Armreifen – sogenannten Chudas – und außerdem legt sie goldenen Hochzeitsschmuck an. „Meine“ polnische Braut, die ihren indischen Partner in Indien im indischen Stil heiratete, hatte mit dem riesigen Nasenring zu kämpfen, da sie kein Loch dafür in der Nase hatte. Die Dupatta – ein langes, wallendes Kopftuch – wird drapiert und im Haar befestigt. „Meine“ Braut, die vor der Hochzeit noch nie in Indien war, sah umwerfend schön aus. Wie wir all die schöne Kleidung und alle Accessoires gekauft haben, könnt …

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Hochzeit Indien #1 – Impressionen nach der Ankunft in Nordindien

Hier erzähle ich euch in einer umfangreichen Fotodokumentation von den beiden wunderschönen Hochzeiten, die ich in Indien fotografiert habe. Ebenso lasse ich euch unter diesem Menüpunkt an allen weiteren Destination Shootings teilhaben. In diesem Beitrag #1 gebe ich euch ein paar allgemeine Informationen, wer eigentlich wen heiratet und warum ich die Fotografin bin und ich gebe euch ein paar fotografische Eindrücke von der Stadt im Norden Indiens, in der die Familie wohnt und in der die Hochzeits-vorbereitungen und ein Teil der Hochzeiten stattfinden. Die Stadt oder das Städtchen mit geschätzten 50.000 Einwohnern liegt am Fuße des Himalajas, cirka 6 Stunden Zugfahrt nördlich von Delhi. Das kleine Städtchen ist überhaupt nicht touristisch und entsprechende Aufmerksamkeit bekam man von den Einwohnern. Ich wohnte privat mit anderen Gästen zusammen im Haus der Tante des Bräutigams und genoß 2 Wochen lang eine herausragende Gastfreundschaft und allerbeste nordindische Küche (Tante Sunita ist eine super Köchin!). Die Hochzeit fand im Monat Dezember statt, es war meist sonnig und die Temperaturen bewegten sich um die 20 Grad am Tage. Also perfekt. Tipp: …